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NEWS SEPTEMBER 2007 Sanierung des Gruberscharten-Biwaks Diesen September wurde -nach einem Erkundungsflug im Juli- durch die Initiative von Herrn Kurt Schmoltner (ÖGV) das Gruberscharten-Biwak im Glocknerkerngebiet in 3100m Höhe saniert. Das 1970 errichtete Polybiwak war der erste Prototyp und ist seither im Besitz des Österreichischen Gebirgsvereins, einer Sektion des ÖAV. Die Sanierungsarbeiten wurden durch Herrn Schmoltner und seine Crew organisiert und ausgeführt, von uns technisch geplant und vor Ort begleitet. Ein stabiles Septemberwochenende trug zu einer gelungenen Sanierung bei. Laut dem Hüttenbuch gab es im Jahr 2007 60 Übernachtungen, und ab nun wird das runderneuerte Biwak auch für weitere Jahre einen verlässlichen Stützpunkt garantieren. Bilder ansehen >>> |
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Denkmalschutz für POLYBIWAK Orginaltext..... Antarktis: deutsche Schutzhütte unter internationalen Denkmalschutz gestellt Die deutsche Lillie-Marleen-Schutzhütte, die 1979 von Geowissenschaftlern der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) errichtet worden war, ist als erste deutsche "Historische Stätte und Monument" auf dem antarktischen Kontinent anerkannt worden. Das wurde auf der 28. Konsultativtagung der Antarktisvertragsstaaten (ATCM: Antarctic Treaty Consultative Meeting) in Stockholm bekannt gegeben. Die nunmehr unter internationalem Denkmalschutz stehende historische Stätte umfasst neben der Schutzhütte auch einen Gedenkstein, der an den tragischen Untergang des Expeditionsschiffes „Gotland II“ 1981 erinnert. Der Name "Lillie-Marleen-Hütte" ist von dem benachbarten Lillie-Gletscher und dem Lied "Lili Marleen" abgeleitet. Die Schutzhütte entstand, als die deutsche Antarktisforschung nach 41-jähriger Pause mit einer Expedition der BGR in das nördliche Victoria-Land (GANOVEX I, German Antarctic North Victoria Land Expedition) wieder aufgenommen wurde. „Die Lillie-Hütte symbolisierte den Neubeginn der Antarktisforschung und das frühe Engagement der BGR in der Antarktis, das dann später mit dem Bau unserer Gondwana-Sommerstation am Ross-Meer ausgebaut werden konnte," sagte Dr. Norbert W. Roland, der den Vorschlag bei den Antarktisvertragsstaaten eingebracht hatte. Quelle: BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe http://www.bgr.bund.de mehr... BGR Pressemitteilung |
![]() ![]() Quelle: BGR |
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Extremunterkunft für Mensch und Maschine Aufbauend auf einem modularen System, besteht das Biwak aus leichten vorgefertigten Einzelelementen. Die bauphysikalisch einwandfreie Konstruktion wird geländeunabhängig auf einem MERO-Raumfachwerk aufgebaut. Der Zusammenbau von Typen unterschiedlicher Größe und Funktion, erfolgt vor Ort in kurzer Zeit und minimiert Montage- und Flugkosten. Polybiwaks bewähren sich seit nunmehr 30 Jahren als Forschungsstationen und Unterkünften in den Eiswüsten der Antarktis und den Bergen der Anden, sowie neben Messstationen auch als (Not)Biwaks in den heimischen Alpen. Dieses Produkt ist aufgrund seiner bereits geschilderten Konzeption primär für extreme Einsatzbereiche entwickelt worden und wie dies die Aufstellungschronik zeigt, in den letzten 30 Jahren in solchen Gebieten zum Einsatz gekommen. In der Antarktis bewegen sich acht derartige Biwaks seit über 20 Jahren auf Alu- oder Holzschlitten am Filchner Schelfeis als wissenschaftlichen Stationen für die deutsche Alfred-Wegener-Antarktis-Expedition. Ein weiteres Biwak dient den Wissenschaftlern am Lili-Marlen Gletscher in der Antarktis als stationäre Unterkunft. Eine größere Ausführung fand in den 70er Jahren in den Anden als höhenmedizinische Untersuchungsstation Verwendung, und wurde auf 2000, 4000 und 6000 Meter Höhe eingesetzt. Diverse Biwaks in den Alpen erfüllen seit 1971 ihre Funktion als Notunterkunft für Bergsteiger. Für das Weltcuprennen in Schladming 1974 und in den folgenden Jahren setzte man für TV-Reporterkabinen und Zeitnehmungskabinen das Polybiwak ein. Am Inn in Innsbruck besteht heute noch ein am Anfang der 70er Jahre errichtetes Biwak Typ22 als Hydrographische Station. Sogar als Militärstationen im nahen Osten waren diese Einheiten im Gespräch. Das Modularsystem bietet viele verschiedene Möglichkeiten des Zusammenbaus für jeden Anspruch Animation ansehen >>> |
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